Brustvergrößerung mit Implantaten

shutterstock_111137327_brustDie Gründe für eine Brustvergrößerung sind individuell und vielfältig. Für viele Frauen sind Form und Größe der Brust ausschlaggebend für das eigene Körperempfinden und das Selbstwertgefühl.
Brüste, die im Verhältnis zum übrigen Körper klein erscheinen sind zwar keine körperliche Beeinträchtigung, können aber dennoch für viele Frauen im privaten als auch im beruflichen Leben eine enorme seelische Belastung darstellen. Weitere Gründe für den Wunsch nach einer Brustvergrößerung kann eine veränderte Brustform sein, etwa nach einer Schwangerschaft oder starkem Gewichtsverlust. In diesen Fällen kann eine Brustvergrößerung ein Weg zu einem attraktiveren Erscheinungsbild, mehr Weiblichkeit und Selbstbewusstsein sein.
Die neue Brustform ist zwar dauerhaft, wird sich aber auch weiterhin durch natürliche Alterungsprozesse und Schwerkraft im Laufe der Jahre wieder verändern. Mit einem Implantatwechsel ist in der Regel innerhalb von 20 Jahren zu rechnen. Die Risiken einer Brustvergrößerung sind vergleichsweise gering. Die Operation kann prinzipiell in jedem Alter durchgeführt werden. Als wichtige Voraussetzung gilt jedoch, dass das Körperwachstum abgeschlossen und die Brüste voll entwickelt sind.

Das Ziel

Mit einem Implantat soll eine volle und natürliche Brustform passend zur Statur erreicht werden.
Je nach Größe und Beschaffenheit kann die Operationstechnik und Schnittführung variieren. Sie hängt wesentlich von Ihren körperlichen Voraussetzungen und individuellen Wünschen ab. Dies erörtern wir gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch.

Der Eingriff

Bei einer Brustvergrößerungen mit Implantaten werden diese über einen kleinen Schnitt in der Brust platziert. Dabei gibt es verschiendene Zugangstechniken zum Einsetzen des Implantats: über die Achsel (axillär), die Brustwarze (periareolär) oder in der Unterbrustfalte (inframammär).
Das Implantat kann hinter der Brustdrüse oder unter dem großen Brustmuskel platziert werden. Eine Platzierung hinter dem Muskel ist vor allem bei geringem Brustgewebe sinnvoll und reduziert die Tastbarkeit des Implantats. Ebenso gibt es viele verschiedene Implantattypen. Sie unterschieiden sich in der Form (anatomische und runde Implantate), der Oberfläche und der Füllung (Kochsalzlösung und Silikon). Letzteres hat sich bei den Implantaten der neuesten Generation als sicher und verträglich bewährt und bietet eine besonders natürliche Konsistenz mit langer Haltbarkeit. Ein Auslaufen bei einem Riss der Silikonhülle ist heute nicht mehr zu befürchten, da es sich bei dem Material um keine Flüssigkeit handelt sondern um ein quer-vernetztes, dickflüssiges Gel. Je nachdem, welche Voraussetzungen die natürlich vorhandenen Brüste haben und welche Form und Größe gewünscht ist, wird im Beratungsgespräch das richtige Implantat gemeinsam ausgewählt.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der DGPRÄC-Seite.

In Kürze:

Operationsdauer: 1 Stunde
Narkose: Vollnarkose
Aufenthalt: stationär 1-2 Tage
Sportverbot: etwa 6 Wochen
Arbeitsunfähigkeit: mind. 4-7 Tage
Hinweis: 6 Wochen stützender Sport- BH und Brustgurt